Vor wenigen Wochen fand in Bern das SVP Familienfest statt. An diesem Fest, welches unter dem Motto „Einstehen für die Schweiz“ stand, nahmen Familien mit Kindern, Rentner und zahlreiche Jugendliche teil. Auch eine Zuger Delegation reiste zusammen mit fast 20 Trychlern nach Bern ans SVP Familienfest. Dort angekommen trauten wir kaum unseren Augen. Der Bahnhof und die gesamte Stadt glichen einer Festung: An jeder Ecke standen zwischen 6 bis 8 Polizisten in Vollmontur, jede Zufahrtsstrasse zum Bundesplatz wurde hermetisch abgeriegelt und Zutritt zum eigentlichen Festareal hatte nur, wer sich durch Sicherheitspersonal wie am Flughafen abtasten liess. Diese enormen Sicherheitsvorkehrungen gehen auf den SVP-Marsch vor den eidgenössischen Wahlen von 2007 zurück, als gewalttätige links-grüne Chaoten die Polizei und die friedlichen SVP Festteilnehmer angriffen und das geplante Volksfest verhinderten.
Aus meiner Sicht ist es sehr bedenklich, dass es bei uns in der Schweiz nicht mehr möglich ist, eine Versammlung gleichgesinnter Bürgerinnen und Bürger mit ihren Familien ohne solch massive Sicherheitsvorkehrungen durchzuführen. In der Politik ist es normal, dass unterschiedliche Meinungen vorkommen. Und die Politik lebt davon, dass Meinungen diskutiert werden um anschliessend einen tragfähigen Konsens zu finden. Wenn sich jedoch die wählerstärkste Partei der Schweiz nur noch unter einem massiven Polizeiaufgebot versammeln kann, dann steht es schlecht um die Freiheiten in unserem Land.
Die Wahlen vom 23. Oktober sind der richtige Zeitpunkt, um sich Gedanken über die Zukunft unseres Landes zu machen. Wer sich eine verlässliche Partei wünscht, die sich für eine starke und selbstbewusste Schweiz einsetzt, dem kann ich versichern, dass die SVP zu ihrem Wort steht.
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