1992 war für die Schweiz ein schicksalsvolles Jahr. Im Hinblick auf die EWR-Abstimmung warnte Bundesrat Delamuraz „Ein EWR-Nein macht jeden fünften Schweizer arbeitslos!“ Die Hochschule St. Gallen erwartete einen Zuwachs von 100'000 Arbeitslosen. Und im Abstimmungsbüchlein wurde dem Stimmbürger gedroht: „Es gibt keine realistische Alternative. Der Alleingang wäre der Weg der Isolation.“
Diese schwarzmalerischen Vorhersagen sind glücklicherweise nicht eingetroffen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei uns auf einem viel tieferen Niveau als in der EU, von Isolation ist die Schweiz weit entfernt und von einem geeinten Europa ist in den letzten Monaten herzlich wenig zu spüren. Glücklicherweise sind wir nicht diesem „Trainingslager“ für die EU beigetreten. Heute, fast 20 Jahre später, steht Griechenland am Rande der Zahlungsunfähigkeit, Frau Merkel und Herr Sarkozy sprechen von einer EU-Wirtschaftsregierung (d.h. noch mehr Zentralismus) und von der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank ist nichts mehr übrig, nachdem Unmengen Staatsanleihen von völlig überschuldeten Staaten gekauft wurden.
Doch nur weil die Probleme der Schweiz verglichen mit jenen der EU geringer sind, bedeutet dies noch lange nicht, dass bei uns alles zum Besten steht. Die Eingeständnisse bei der Personenfreizügigkeit, der unüberlegte Abbau der Grenzkontrollen oder die schleichende Anpassung an fremdes Recht zeigen, dass in Bern nicht mehr für die Interessen der Schweiz eingestanden wird. Doch auch gegen innen sind unsere Schweizer Werte angegriffen: Die Sozialwerke werden verantwortungslos überladen, traditionelle Familien gegenüber Familien mit fremdbetreuten Kindern steuerlich benachteiligt und immer mehr politische Entscheide von den Gerichten anstatt von uns Bürgern getroffen.
Am 23. Oktober haben Sie die Wahl: Wenn Sie sich einen verlässlichen Politiker wünschen, der die Probleme in unserem Land anpackt und sich für eine starke und selbstbewusste Schweiz einsetzt, dem kann ich versichern, dass ich zu meinem Wort stehe!
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