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Kostenexplosion im Gesundheitswesen stoppen

12.09.2011

In weniger als einem Monat werden wir wieder über einen weiteren Prämienanstieg der Krankenkassen für das Jahr 2012 informiert. Betrug die monatliche Krankenkassenprämie um Jahr 1996 noch 173 Franken, so liegt diese heute bei über 350 Franken. Zudem ist bald die Hälfte der Bevölkerung auf Prämienverbilligungen angewiesen. Diese Kostenexplosion im Gesundheitswesen muss dringend unter Kontrolle gebracht werden und das Krankenversicherungsgesetz (KVG), welches die SVP seinerzeit bekämpfte, in eine marktwirtschaftliche Richtung reformiert werden. Als erstes soll die Eigenverantwortung wieder gefördert werden, damit jene, welche Sorge zu ihrer Gesundheit tragen, nicht mit horrenden Prämien bestraft werden. Als zweites muss eine saubere Aufgabenteilung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden eingeführt werden, damit Kompetenzen und Verantwortlichkeiten klar ersichtlich sind. Schliesslich muss der Leistungskatalog weiter entschlackt werden, denn z.B. Geschlechtsumwandlungen oder Heroin-Therapien dürfen meiner Meinung nach nicht auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Durch diese drei Massnahmen kommt Transparenz und Wettbewerb ins Schweizer Gesundheitswesen und die Versicherten profitieren von tieferen Prämien.


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